Neues Wohnquartier für Undenheim

Die rheinhessische Gemeinde bereitet ein weiteres Neubaugebiet vor

Das Planungsbüro Hendel+Partner begleitet die Gemeinde Undenheim bei der Verwirklichung eines Wohngebietes, für welches aktuell der Bebauungsplan „Am Spess 5. BA“ aufgestellt wird. Mit der Erschließung des neuen Wohngebietes wird an die in der Vergangenheit realisierten Teilgebiete angeknüpft, um dringend benötigte Wohnflächen zu schaffen und eine städtebauliche Lücke zu schließen.

Das rund 2,6 ha große Areal im Süden von Undenheim weist eine flache Umgebung ohne starke Höhenunterschiede auf.

Das Planungskonzept

Das neue Baugebiet ist für die Realisierung von etwa 31 Baugrundstücken konzipiert. Ziel ist eine moderne, familienfreundliche Wohnbebauung in offener Bauweise, die sich nahtlos in das bestehende Ortsbild einfügt.

Vorgesehen sind:

  • Wohnbebauung: Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser in eingeschossiger Bauweise. Bei rund 31 Grundstücken ergibt sich ein Potenzial von etwa 116 Einwohnern.
  • Dachformen: Zugelassen sind Sattel- und Pultdächer mit unterschiedlichen Neigungen.
  • Erschließung: Die verkehrliche Anbindung erfolgt über vier bereits vorhandene Straßenanschlüsse. Hauptsächlich wird das Gebiet über die neue Ortsentlastungsstraße „An der Römervilla“ im Süden erschlossen.
  • Städtebauliche Einbindung: Die Entwicklung schließt langfristig gesehen die Lücke zwischen der Raiffeisenzentrale im Osten und der Dr.-de-Millas-Straße im Westen. Die Ortsrandstraße „An der Römervilla“ entlastet die stark befahrene Ortsstraße.
  • Ausgleichsmaßnahmen: Als ökologische Ausgleichsflächen innerhalb des Geltungsbereichs dienen landwirtschaftlich genutzte Flächen im Süden unterhalb der Straße „An der Römervilla“.

Bebauungsplan und Erschließung: Hendel+Partner

Entwicklung in Undenheim

Die größte Selztalgemeinde in der VG Rhein-Selz will weiter wachsen

Die rheinhessische Gemeinde Undenheim bekommt ein neues Baugebiet. Es handelt sich um den 5. Bauabschnitt des Gewerbegebietes HINTERM BAHNHOF, welcher die Ortslage im Südosten der Gemeinde abrundet. Auf einer Fläche von 3,5 ha sollen sich Betriebe ansiedeln, die die Sicherung der örtlichen Infrastruktur gewährleisten, aber auch der Grundversorgung der benachbarten Gemeinden dienen.

In diesem Zusammenhang soll auch das letzte noch fehlende Teilstück der Ortsentlastungsstraße AN DER RÖMERVILLA umgesetzt werden, welche einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des alten Ortskerns leistet. Für den Bebauungsplan und die Erschließung zeichnet das Planungsbüro Hendel+Partner verantwortlich, unter dessen Federführung auch die Bauabschnitte 1 bis 4 realisiert wurden.

In Rekordzeit zum Bebauungsplan

Solarpark für Schlangenbad-Obergladbach

Im Auftrag der ABO Energy GmbH & Co. KGaA hat Hendel+Partner den Bebauungsplan für einen Solarpark westlich des Ortsteils Obergladbach in der Gemeinde Schlangenbad auf die Beine gestellt. Damit ist der Weg frei für die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit Batteriespeicher mit etwa 20 Hektar Modulfläche innerhalb eines rund 30,7 Hektar großen Areals. Die Anlage soll auf einer erhöht gelegenen, bislang landwirtschaftlich genutzten Offenlandfläche entstehen und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energiegewinnung im ländlichen Raum leisten.

Das Bebauungsplanverfahren wurde nach weniger als einem Jahr zum Abschluss gebracht und umfasste auch die Änderung des Flächennutzungsplanes. Es kann also auch mal schnell gehen, wenn Kommune, Investoren, Behörden, Bürgerschaft und Planer an einem Strang ziehen.

Besonderer Wert wurde auf die Vereinbarkeit des Projekts mit den Belangen von Natur- und Landschaftsschutz gelegt. Im Rahmen der Bauleitplanung wurde daher gemäß § 2 und § 2a BauGB ein Umweltbericht erstellt. Dieser bewertet die voraussichtlichen Auswirkungen des Solarparks auf die Umwelt und legt Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und zum Ausgleich der Eingriffe fest. Die daraus resultierenden Festsetzungen wurden in den Bebauungsplan integriert und gewährleisten, dass das Projekt sowohl ökologischen als auch energiepolitischen Anforderungen in hohem Maße gerecht wird.

Wenn die Bevölkerung wächst…

Erweiterung der Nahversorgung in Heidenrod-Kemel

Am südlichen Ortseingang von Kemel begleiten wir derzeit ein Bauleitplanverfahren zur Stärkung der lokalen Infrastruktur. Um den steigenden Bedarf an Nahversorgungsmöglichkeiten zu decken, erstellt Hendel+Partner parallel einen Bebauungsplan sowie die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans.

Das rund 1,24 ha große Areal, welches derzeit noch als Grünfläche genutzt wird, dient der städtebaulichen Arrondierung des südlichen Ortsrandes. Direkt an den bestehenden Rewe-Markt angrenzend, schafft das Verfahren die rechtlichen Voraussetzungen für ein Sondergebiet für den Einzelhandel. Dieses Vorhaben ist eine direkte Reaktion auf den Bevölkerungszuwachs in Kemel, der vor allem aus dem ebenfalls von Hendel+Partner geplanten Wohngebiet „Kemel-Süd“ resultiert.

Das Planungskonzept

Ziel der Planung ist es, ein funktionales und optisch ansprechendes Versorgungszentrum zu schaffen, das sich harmonisch in das Ortsbild einfügt.

Vorgesehen sind:

  • Nutzungen: Errichtung eines neuen SB-Marktes, eines weiteren Nahversorgers sowie einer Bäckerei
  • Architektonische Integration: Die neue Bebauung wird gestalterisch an den Bestand des benachbarten Rewe-Markts angepasst, um ein einheitliches Erscheinungsbild am Ortseingang zu gewährleisten.
  • Erschließung & Mobilität: Durch die direkte Lage an der B260 ist das Gebiet sehr gut an das überörtliche Straßennetz angebunden. Eine direkt angrenzende Bushaltestelle ermöglicht zudem eine schnelle Erreichbarkeit über den ÖPNV.
  • Grünflächen: Um das Baugebiet harmonisch in die Umgebung einzufügen, wird der bestehende Gehölzstreifen entlang der B260 weitergeführt. Zusätzlich mit Bäumen bepflanzte Grünstreifen grenzen die Bebauung und die Stellplatzflächen von der Bäderstraße ab und sorgen so für eine optische Auflockerung.

Mit dieser Planung wird ein attraktiver Ortseingang für Kemel vorbereitet und die langfristige Nahversorgung der wachsenden Bevölkerung gesichert.

Neues Wohnquartier

Im Heidenroder Ortsteil Laufenselden entsteht Wohnraum…

In Laufenselden, dem einwohnerstärksten Ortsteil der Gemeinde Heidenrod, begleitet Hendel+Partner aktuell ein Bauleitplanverfahren zur Schaffung von neuem Wohnraum. Das Projekt umfasst die parallele Erstellung eines Bebauungsplans sowie die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans.

Das rund 2,6 ha große Areal schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung am nördlichen Ortsrand Laufenseldens und leistet einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Wohnbedarfs in der Region.

Das Planungskonzept

Das neue Baugebiet ist primär für die Realisierung von ca. 31 Baugrundstücken konzipiert. Ziel ist eine moderne, familienfreundliche Wohnbebauung, die sich in die Umgebung einfügt.

Vorgesehen sind:

  • Wohnbebauung: Errichtung von 1 bis 2 Familienhäusern mit jeweils zwei Geschossen.
  • Erschließung: Die Anbindung erfolgt über den Ackerbacher Weg. Innerhalb des Geltungsbereichs wird das Gebiet über zwei Stichstraßen erschlossen.
  • Verkehrsberuhigung: Die internen Erschließungsstraßen sind als Mischflächen geplant, was die Aufenthaltsqualität steigert und die Sicherheit für Fußgänger erhöht.
  • Eingrünung: Das Gebiet wird vollständig eingegrünt. Die Fläche ist von allen Seiten durch Pflanzungen gefasst, um einen sanften Übergang zur freien Landschaft zu gewährleisten.

Bebauungsplan und Änderung des Flächenutzungsplanes: Planungsbüro Hendel+Partner

Wichtige Weichenstellung

Für das Baugebiet OPPENHEIMER WEG – 2. Bauabschnitt in Uelversheim wurde endlich der finale Beschluss gefasst!

Bebauungsplan Südlich Oppenheimer Weg – 2. BA: Hendel+Partner

Wo und was geplant ist

  • Das Baugebiet „Oppenheimer Weg, 2. BA“ liegt am nördlichen Ortsrand der rheinhessischen Gemeinde Uelversheim, zwischen der Weinolsheimer Straße (L 437) und dem Friedhof. Es grenzt unmittelbar an das bereits bestehende Baugebiet „Oppenheimer Weg“ an.
  • Ziel der Planung: Schaffung von neuen Wohnbauflächen, um Wohnraum nach Nachfrage zu ermöglichen.

Nutzung und Struktur

Laut Planungsentwurf sind vorgesehen: Baugrundstücke für Einfamilienhäuser

  • Ein „Allgemeines Wohngebiet“ — zur überwiegenden Wohnnutzung
  • Grün-/Ausgleichsflächen sowie Entwässerungs- und Erschließungsflächen.

Die Gesamtfläche, die im ursprünglichen Entwurf angegeben war, umfasst ca. 1,4 ha. Von dieser Fläche entfallen ca. 6.382 m² auf die Baugrundstücke für Einfamilienhäuser.

Herausforderungen & Planungskriterien

Im Planungsprozess waren insbesondere drei Aspekte von Bedeutung:

  • Lärmbelastung: Wegen der Nähe zur L 437 bzw. Weinolsheimer Straße und zu bestehenden Gewerbe- bzw. Weinbaubetrieben sind in einem kleinen Teilbereich des Baugebietes Schutzvorkehrungen an den Gebäuden zu treffen.
  • Umwelt & Artenschutz: Da neue Flächen bebaut werden und Grün- bzw. Ausgleichsflächen vorgesehen sind, wurde im Zuge der Bauleitplanung ein Umweltbericht mit Bewertung der Eingriffe in Natur und Landschaft erstellt. Der naturschutzrechtliche Ausgleich kann vollständig innerhalb des Plangebietes erbracht werden.
  • Entwässerung: Für die Rückhaltung des Oberflächenwassers ist ein Retentionsbecken erforderlich. Die Lage des Beckens war bis zuletzt im Gemeinderat umstritten.

Chronologie des Planverfahrens

  • Die Aufstellung des Bebauungsplans wurde vom Gemeinderat 2018 beschlossen.
  • Im Oktober 2022 wurde der Entwurf des Bebauungsplans beschlossen und damit das Verfahren offiziell eingeleitet.
  • Zwischen Ende 2024 und Frühjahr 2025 wurde der Plan mehrfach überarbeitet: Im Rahmen des Verfahrens wurden insbesondere das Bebauungs- und Entwässerungskonzept angepasst.
  • Der Bebauungsplan „Oppenheimer Weg, 2.  BA“ wurde in der Gemeinderatssitzung am 17. November 2025 als Satzung beschlossen.
  • Damit ist das Planungs- und Genehmigungsverfahren abgeschlossen – der Weg zur Bebauung und Erschließung ist frei, sobald der Beschluss öffentlich bekannt gemacht wurde.

Bedeutung für Uelversheim

  • Mit dem Baugebiet soll ein neues Wohnquartier mit ca. 16 Bauplätzen geschaffen werden
  • Damit wird die Gemeinde besser auf zukünftigen Wohnraumbedarf reagieren und das Ortswachstum bedarfsorientiert steuern können.

Bebauungsplan und Erschließungsplanung: Hendel+Partner

Schau mal…

Natur-Schau-Garten in Hohenstein-Breithardt. Der etwas andere Bebauungsplan.

Foto © Matthias Merkel

Wir von Hendel+Partner lieben ja Herausforderungen und spezielle Aufgabenstellungen. Der Naturschaugarten in Breithardt gehört unbedingt dazu. Es handelt sich um eine bereits bestehende Anlage, für die im nachhinein Planungsrecht über einen Bebauungsplan geschaffen werden soll.

Der Naturschaugarten „Im Gründche“ ist ein gemeinnütziges Naturprojekt in Hohenstein-Breithardt. Initiatoren sind drei engagierte Personen: Nico Böttcher, Marc Rabenstein und Robin Jenner.

Ziel & Konzept

  • Der Garten fungiert als Lern- und Erfahrungsraum, in dem ökologische Bildung, Naturerleben und soziale Teilhabe verbunden werden.
  • Es soll ein naturnaher Lebensraum entstehen, der heimische Pflanzen fördert und Tiere anlockt – gleichzeitig zeigt der Garten, wie man Natur bewusst in den eigenen Alltag oder Garten integrieren kann.
  • Die Fläche ist in drei Bereiche unterteilt: Naturgarten, Nutzgarten und eine Freizeitfläche.

Gestaltung & Biodiversität

  • Ursprünglich war das Gelände eine fast ebene Eselsweide – inzwischen ist es abwechslungsreich mit Hügeln und Trockenmauern gestaltet.
  • Viele verschiedene Lebensräume sind entstanden: Staudenbereiche, wilde Ecken, Sitz- und Treffpunkte, ein Bauwagen.
  • Heimische Arten werden bewusst gefördert, um Insekten, Amphibien und anderen Tieren einen Lebensraum zu bieten.

Bildung & Soziales

  • Der Garten dient auch der Umweltbildung: Geplant sind Workshops zu Permakultur, Kräuterkunde, heimischer Flora und Fauna.
  • Es soll ein inklusiver Raum sein: Menschen jeden Alters können mitmachen, lernen und sich einbringen.
  • Ein soziales Element ist ebenfalls enthalten: Neben dem ökologischen Aspekt gibt es auch die Idee von Gemeinschaft und Teilhabe.

Auszeichnungen & Förderung

  • Das Projekt wurde von der Andrea-von-Braun-Stiftung gefördert.
  • Beim Pflanzwettbewerb 2021 hat das Projekt bundesweit den 1. Platz in der Kategorie „Großgärten“ erreicht.

Aktueller Stand & Herausforderungen

  • Das Projekt wächst weiter: Es gibt Pläne, neue Bäume, Beerensträucher und mehrjährige Pflanzen zu pflanzen.
  • Ein Thema ist die planungsrechtliche Sicherung: Für den Naturschaugarten wird ein Bebauungsplan benötigt, mit dessen Erstellung Hendel+Partner beauftragt wurde.

Foto © Matthias Merkel

190 m unter der Erde…

Bohrungen für Kalte Nahwärme im Baugebiet Kemel-Süd haben begonnen

Baugebiet Kemel-Süd, ©Christian Sell (CopterCam AG)

Wärmeversorgung und Kühlung

Im Rahmen der Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Kemel-Süd im Heidenroder Ortsteil Kemel werden im Herbst 2025 58 Löcher mit einer Tiefe von jeweils 190 m gebohrt, um die erfoderlichen Erdsonden einzubringen. Diese dienen als Basis für die Wärmeversorgung der beiden ersten Abschnitte des Baugebiets. Aber auch für die Kühlung der Gebäude bei heißen Temperaturen.

Ein kaltes Nahwärmesystem nutzt Erdsondenfelder als Wärmequelle. Durch die Erdsonden, die bis zu 200 Meter in die Tiefe reichen, strömt eine Flüssigkeit. Die Erdwärme erwärmt sie auf acht bis zwölf Grad Celsius. Über ein sogenanntes „kaltes Nahwärmenetz“ gelangt die erwärmte Flüssigkeit in die Häuser. Dort hebt eine Wärmepumpe die dargebotene Wärme auf ein nutzbares Temperaturniveau.

Ökologisch

Die kalte Nahwärmeversorgung ist energieeffizient und umweltschonend. Sie kann mit erneuerbaren Energien betrieben werden und ist treibhausgasfrei. Das Netz hat nur geringe bis keine Wärmeverluste, teilweise sogar Wärmeerträge, weshalb die Leitungen keine aufwändigen Dämmungen benötigen. Sowohl im Winter als auch im Sommer sind die Wärmeversorgung und die Klimatisierung mit nur einem thermischen Netz gedeckt.  

Bebauungsplan: Hendel+Partner

Werkstudent/in (m/w/d) – Stadtplanung – GEFUNDEN!!!

Zur Verstärkung unseres interdisziplinären Teams aus den Bereichen Städtebau, Raum- und Umweltplanung, Landespflege, Landschaftsplanung am Bürostandort Wiesbaden suchen wir zum nächstmöglichen Eintrittszeitpunkt eine*n

angehende/n Stadtplaner/in für den Bereich Bauleitplanung/Städtebau

Zu Ihrem Aufgabengebiet zählen insbesondere

  • Vorbereitung von Projekten aus den Bereichen Städtebau und Bauleitplanung
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Bebauungsplänen und FNP-Änderungen
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Abwägungsdokumenten

Vorausgesetzt werden

  • Begonnene akademische Ausbildung (z.B. Stadtplanung, Raum- und Umweltplanung, Umweltwissenschaften)
  • Kenntnisse im Bau- und Planungsrecht (BauGB, BauNVO, PlanzeichenVO) wünschenswert
  • Elementare Softwarekenntnisse: MS Office, CAD
  • Softwarekenntnisse: BricsCAD, AutoCAD, GIS von Vorteil
  • Interesse an interdisziplinärer Teamarbeit
  • Gute Auffassungsgabe

Geboten werden

  • vielfältige, interessante und abwechslungsreiche Projekte in der Region und darüber hinaus
  • eine kollegiale Arbeitsatmosphäre
  • eine leistungsgerechte Vergütung
  • flexible Arbeitszeiten

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungs­unter­lagen, gerne per E-Mail, an folgende Adresse

Planungsbüro Hendel+Partner
Matthias Merkel
Friedrich-Bergius-Str. 9
65203 Wiesbaden

post@hendelundpartner.de

Sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich jederzeit gerne telefonisch bei uns unter der Telefonnummer 0611 300123 oder schriftlich an die o.g. E-Mail-Adresse.

Neue Wohnformen und Tourismus – auch bei uns?

Tinyhouse-Siedlungen im Rheingau und in Rheinhessen möglich

Eine Tiny House-Siedlung für sanften und nachhaltigen Tourismus im Rheingau oder Rheinhessen könnte eine sehr interessante und attraktive Idee sein, vor allem, weil beide Regionen für ihre Weinbaukultur, ihre malerischen Landschaften und ihre historische Bedeutung bekannt sind. Hier sind einige Punkte, die du bei der Planung einer solchen Siedlung in Betracht ziehen könntest:

Lage und Natur

  • Rheingau: Diese Region ist für ihre Weinberge und das UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrheintal bekannt. Eine Siedlung könnte von den malerischen Ausblicken auf den Rhein profitieren und in die Weinbaukultur integriert werden.
  • Rheinhessen: Rheinhessen ist die größte Weinregion Deutschlands und bekannt für seine sanften Hügel, Weinberge und charmanten Dörfer. Auch hier könnten Tiny Houses gut in die Landschaft integriert werden und den Gästen ein einzigartiges Erlebnis bieten.

Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit

Tiny Houses bieten aufgrund ihrer geringen Größe und einfachen Bauweise viele Möglichkeiten für nachhaltiges Leben. Die Region ist bereits bekannt für ihre umweltbewusste Haltung, und eine Tiny House-Siedlung könnte diese Philosophie verstärken:

  • Verwendung von nachhaltigen Materialien
  • Solaranlagen oder andere erneuerbare Energien
  • Regenwassernutzung und kompostierbare Toiletten

Touristische Attraktivität

  • Weinproben und Weinwanderungen: In beiden Regionen gibt es zahlreiche Weingüter, die besichtigt und mit lokalen Weinen probiert werden können. Tiny Houses könnten als Basis für solche Erlebnisse dienen.
  • Rad- und Wanderwege: Der Rheingau und Rheinhessen bieten eine Vielzahl von Wander- und Radwegen entlang des Rheins und durch die Weinberge. Tiny Houses könnten den Gästen einen direkten Zugang zu diesen Aktivitäten ermöglichen.
  • Historische Sehenswürdigkeiten: Burgen, Schlösser und historische Städte (wie Bacharach im Rheingau oder Bingen in Rheinhessen) sind attraktive Ausflugsziele.

Zielgruppen

  • Weintouristen: Die Regionen sind stark auf den Weinbau fokussiert, was Weintouristen anzieht, die ein naturnahes Erlebnis suchen.
  • Nachhaltigkeitsbewusste Reisende: Immer mehr Menschen suchen nach umweltfreundlicheren Unterkunftsmöglichkeiten.
  • Abenteuer- und Naturfreunde: Viele Menschen möchten dem Trubel der Städte entkommen und ein minimalistisches Leben inmitten der Natur erleben.

Bau- und Genehmigungsfragen

  • Bauvorschriften: Die Region könnte strenge Bauvorschriften haben, insbesondere wenn es um den Natur- oder Denkmalschutz geht. Es wäre wichtig, mit den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um die richtigen Genehmigungen zu erhalten.
  • Verkehrsanbindung: Je nach Standort könnte der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch die Anbindung über Straßen eine Rolle spielen. Eine Tiny House-Siedlung könnte auch als Ziel für „Caravaning“ und Roadtrip-Liebhaber attraktiv sein.

Verbundene Dienstleistungen

  • Gastronomie: Eine kleine gastronomische Einrichtung oder ein Foodtruck, der lokale Produkte und Weine anbietet, könnte gut zu einer Tiny House-Siedlung passen.
  • Wellness-Optionen: Vielleicht könnten auch kleine Wellnessangebote (z.B. Saunen oder Outdoor-Badewannen) für die Gäste attraktiv sein.

Empfehlung:

Eine Tiny House-Siedlung im Rheingau oder Rheinhessen für Touristen hat viele Potenziale. Es wäre wichtig, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu verstehen, ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln und die richtigen Partner (z.B. Weingüter oder lokale Anbieter) zu integrieren. Die Region hat viel Charme und bietet zahlreiche Möglichkeiten für ein einzigartiges touristisches Angebot. Gerne ist das Planungsbüro Hendel+Partner bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien und Konzepten behilflich und steht jederzeit für ein beratendes Gespräch zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an…