Im Auftrag der ABO Energy GmbH & Co. KGaA hat Hendel+Partner den Bebauungsplan für einen Solarpark westlich des Ortsteils Obergladbach in der Gemeinde Schlangenbad auf die Beine gestellt. Damit ist der Weg frei für die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit Batteriespeicher mit etwa 20 Hektar Modulfläche innerhalb eines rund 30,7 Hektar großen Areals. Die Anlage soll auf einer erhöht gelegenen, bislang landwirtschaftlich genutzten Offenlandfläche entstehen und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energiegewinnung im ländlichen Raum leisten.
Das Bebauungsplanverfahren wurde nach weniger als einem Jahr zum Abschluss gebracht und umfasste auch die Änderung des Flächennutzungsplanes. Es kann also auch mal schnell gehen, wenn Kommune, Investoren, Behörden, Bürgerschaft und Planer an einem Strang ziehen.
Besonderer Wert wurde auf die Vereinbarkeit des Projekts mit den Belangen von Natur- und Landschaftsschutz gelegt. Im Rahmen der Bauleitplanung wurde daher gemäß § 2 und § 2a BauGB ein Umweltbericht erstellt. Dieser bewertet die voraussichtlichen Auswirkungen des Solarparks auf die Umwelt und legt Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und zum Ausgleich der Eingriffe fest. Die daraus resultierenden Festsetzungen wurden in den Bebauungsplan integriert und gewährleisten, dass das Projekt sowohl ökologischen als auch energiepolitischen Anforderungen in hohem Maße gerecht wird.
https://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.png00merkelhttps://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.pngmerkel2026-04-22 14:44:342026-04-22 14:44:35In Rekordzeit zum Bebauungsplan
Am südlichen Ortseingang von Kemel begleiten wir derzeit ein Bauleitplanverfahren zur Stärkung der lokalen Infrastruktur. Um den steigenden Bedarf an Nahversorgungsmöglichkeiten zu decken, erstellt Hendel+Partner parallel einen Bebauungsplan sowie die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans.
Das rund 1,24 ha große Areal, welches derzeit noch als Grünfläche genutzt wird, dient der städtebaulichen Arrondierung des südlichen Ortsrandes. Direkt an den bestehenden Rewe-Markt angrenzend, schafft das Verfahren die rechtlichen Voraussetzungen für ein Sondergebiet für den Einzelhandel. Dieses Vorhaben ist eine direkte Reaktion auf den Bevölkerungszuwachs in Kemel, der vor allem aus dem ebenfalls von Hendel+Partner geplanten Wohngebiet „Kemel-Süd“ resultiert.
Das Planungskonzept
Ziel der Planung ist es, ein funktionales und optisch ansprechendes Versorgungszentrum zu schaffen, das sich harmonisch in das Ortsbild einfügt.
Vorgesehen sind:
Nutzungen: Errichtung eines neuen SB-Marktes, eines weiteren Nahversorgers sowie einer Bäckerei
Architektonische Integration: Die neue Bebauung wird gestalterisch an den Bestand des benachbarten Rewe-Markts angepasst, um ein einheitliches Erscheinungsbild am Ortseingang zu gewährleisten.
Erschließung & Mobilität: Durch die direkte Lage an der B260 ist das Gebiet sehr gut an das überörtliche Straßennetz angebunden. Eine direkt angrenzende Bushaltestelle ermöglicht zudem eine schnelle Erreichbarkeit über den ÖPNV.
Grünflächen: Um das Baugebiet harmonisch in die Umgebung einzufügen, wird der bestehende Gehölzstreifen entlang der B260 weitergeführt. Zusätzlich mit Bäumen bepflanzte Grünstreifen grenzen die Bebauung und die Stellplatzflächen von der Bäderstraße ab und sorgen so für eine optische Auflockerung.
Mit dieser Planung wird ein attraktiver Ortseingang für Kemel vorbereitet und die langfristige Nahversorgung der wachsenden Bevölkerung gesichert.
https://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.png00merkelhttps://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.pngmerkel2026-04-22 14:02:152026-04-22 14:02:16Wenn die Bevölkerung wächst…
Im Heidenroder Ortsteil Laufenselden entsteht Wohnraum…
In Laufenselden, dem einwohnerstärksten Ortsteil der Gemeinde Heidenrod, begleitet Hendel+Partner aktuell ein Bauleitplanverfahren zur Schaffung von neuem Wohnraum. Das Projekt umfasst die parallele Erstellung eines Bebauungsplans sowie die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans.
Das rund 2,6 ha große Areal schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung am nördlichen Ortsrand Laufenseldens und leistet einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Wohnbedarfs in der Region.
Das Planungskonzept
Das neue Baugebiet ist primär für die Realisierung von ca. 31 Baugrundstücken konzipiert. Ziel ist eine moderne, familienfreundliche Wohnbebauung, die sich in die Umgebung einfügt.
Vorgesehen sind:
Wohnbebauung: Errichtung von 1 bis 2 Familienhäusern mit jeweils zwei Geschossen.
Erschließung: Die Anbindung erfolgt über den Ackerbacher Weg. Innerhalb des Geltungsbereichs wird das Gebiet über zwei Stichstraßen erschlossen.
Verkehrsberuhigung: Die internen Erschließungsstraßen sind als Mischflächen geplant, was die Aufenthaltsqualität steigert und die Sicherheit für Fußgänger erhöht.
Eingrünung: Das Gebiet wird vollständig eingegrünt. Die Fläche ist von allen Seiten durch Pflanzungen gefasst, um einen sanften Übergang zur freien Landschaft zu gewährleisten.
Bebauungsplan und Änderung des Flächenutzungsplanes: Planungsbüro Hendel+Partner
Für das Baugebiet OPPENHEIMER WEG – 2. Bauabschnitt in Uelversheim wurde endlich der finale Beschluss gefasst!
Bebauungsplan Südlich Oppenheimer Weg – 2. BA: Hendel+Partner
Wo und was geplant ist
Das Baugebiet „Oppenheimer Weg, 2. BA“ liegt am nördlichen Ortsrand der rheinhessischen Gemeinde Uelversheim, zwischen der Weinolsheimer Straße (L 437) und dem Friedhof. Es grenzt unmittelbar an das bereits bestehende Baugebiet „Oppenheimer Weg“ an.
Ziel der Planung: Schaffung von neuen Wohnbauflächen, um Wohnraum nach Nachfrage zu ermöglichen.
Nutzung und Struktur
Laut Planungsentwurf sind vorgesehen: Baugrundstücke für Einfamilienhäuser
Ein „Allgemeines Wohngebiet“ — zur überwiegenden Wohnnutzung
Grün-/Ausgleichsflächen sowie Entwässerungs- und Erschließungsflächen.
Die Gesamtfläche, die im ursprünglichen Entwurf angegeben war, umfasst ca. 1,4 ha. Von dieser Fläche entfallen ca. 6.382 m² auf die Baugrundstücke für Einfamilienhäuser.
Herausforderungen & Planungskriterien
Im Planungsprozess waren insbesondere drei Aspekte von Bedeutung:
Lärmbelastung: Wegen der Nähe zur L 437 bzw. Weinolsheimer Straße und zu bestehenden Gewerbe- bzw. Weinbaubetrieben sind in einem kleinen Teilbereich des Baugebietes Schutzvorkehrungen an den Gebäuden zu treffen.
Umwelt & Artenschutz: Da neue Flächen bebaut werden und Grün- bzw. Ausgleichsflächen vorgesehen sind, wurde im Zuge der Bauleitplanung ein Umweltbericht mit Bewertung der Eingriffe in Natur und Landschaft erstellt. Der naturschutzrechtliche Ausgleich kann vollständig innerhalb des Plangebietes erbracht werden.
Entwässerung: Für die Rückhaltung des Oberflächenwassers ist ein Retentionsbecken erforderlich. Die Lage des Beckens war bis zuletzt im Gemeinderat umstritten.
Chronologie des Planverfahrens
Die Aufstellung des Bebauungsplans wurde vom Gemeinderat 2018 beschlossen.
Im Oktober 2022 wurde der Entwurf des Bebauungsplans beschlossen und damit das Verfahren offiziell eingeleitet.
Zwischen Ende 2024 und Frühjahr 2025 wurde der Plan mehrfach überarbeitet: Im Rahmen des Verfahrens wurden insbesondere das Bebauungs- und Entwässerungskonzept angepasst.
Der Bebauungsplan „Oppenheimer Weg, 2. BA“ wurde in der Gemeinderatssitzung am 17. November 2025 als Satzung beschlossen.
Damit ist das Planungs- und Genehmigungsverfahren abgeschlossen – der Weg zur Bebauung und Erschließung ist frei, sobald der Beschluss öffentlich bekannt gemacht wurde.
Bedeutung für Uelversheim
Mit dem Baugebiet soll ein neues Wohnquartier mit ca. 16 Bauplätzen geschaffen werden
Damit wird die Gemeinde besser auf zukünftigen Wohnraumbedarf reagieren und das Ortswachstum bedarfsorientiert steuern können.
Bebauungsplan und Erschließungsplanung: Hendel+Partner
Wir von Hendel+Partner lieben ja Herausforderungen und spezielle Aufgabenstellungen. Der Naturschaugarten in Breithardt gehört unbedingt dazu. Es handelt sich um eine bereits bestehende Anlage, für die im nachhinein Planungsrecht über einen Bebauungsplan geschaffen werden soll.
Der Naturschaugarten „Im Gründche“ ist ein gemeinnütziges Naturprojekt in Hohenstein-Breithardt. Initiatoren sind drei engagierte Personen: Nico Böttcher, Marc Rabenstein und Robin Jenner.
Ziel & Konzept
Der Garten fungiert als Lern- und Erfahrungsraum, in dem ökologische Bildung, Naturerleben und soziale Teilhabe verbunden werden.
Es soll ein naturnaher Lebensraum entstehen, der heimische Pflanzen fördert und Tiere anlockt – gleichzeitig zeigt der Garten, wie man Natur bewusst in den eigenen Alltag oder Garten integrieren kann.
Die Fläche ist in drei Bereiche unterteilt: Naturgarten, Nutzgarten und eine Freizeitfläche.
Gestaltung & Biodiversität
Ursprünglich war das Gelände eine fast ebene Eselsweide – inzwischen ist es abwechslungsreich mit Hügeln und Trockenmauern gestaltet.
Viele verschiedene Lebensräume sind entstanden: Staudenbereiche, wilde Ecken, Sitz- und Treffpunkte, ein Bauwagen.
Heimische Arten werden bewusst gefördert, um Insekten, Amphibien und anderen Tieren einen Lebensraum zu bieten.
Bildung & Soziales
Der Garten dient auch der Umweltbildung: Geplant sind Workshops zu Permakultur, Kräuterkunde, heimischer Flora und Fauna.
Es soll ein inklusiver Raum sein: Menschen jeden Alters können mitmachen, lernen und sich einbringen.
Ein soziales Element ist ebenfalls enthalten: Neben dem ökologischen Aspekt gibt es auch die Idee von Gemeinschaft und Teilhabe.
Auszeichnungen & Förderung
Das Projekt wurde von der Andrea-von-Braun-Stiftung gefördert.
Beim Pflanzwettbewerb 2021 hat das Projekt bundesweit den 1. Platz in der Kategorie „Großgärten“ erreicht.
Aktueller Stand & Herausforderungen
Das Projekt wächst weiter: Es gibt Pläne, neue Bäume, Beerensträucher und mehrjährige Pflanzen zu pflanzen.
Ein Thema ist die planungsrechtliche Sicherung: Für den Naturschaugarten wird ein Bebauungsplan benötigt, mit dessen Erstellung Hendel+Partner beauftragt wurde.
Im Rahmen der Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Kemel-Süd im Heidenroder Ortsteil Kemel werden im Herbst 2025 58 Löcher mit einer Tiefe von jeweils 190 m gebohrt, um die erfoderlichen Erdsonden einzubringen. Diese dienen als Basis für die Wärmeversorgung der beiden ersten Abschnitte des Baugebiets. Aber auch für die Kühlung der Gebäude bei heißen Temperaturen.
Ein kaltes Nahwärmesystem nutzt Erdsondenfelder als Wärmequelle. Durch die Erdsonden, die bis zu 200 Meter in die Tiefe reichen, strömt eine Flüssigkeit. Die Erdwärme erwärmt sie auf acht bis zwölf Grad Celsius. Über ein sogenanntes „kaltes Nahwärmenetz“ gelangt die erwärmte Flüssigkeit in die Häuser. Dort hebt eine Wärmepumpe die dargebotene Wärme auf ein nutzbares Temperaturniveau.
Ökologisch
Die kalte Nahwärmeversorgung ist energieeffizient und umweltschonend. Sie kann mit erneuerbaren Energien betrieben werden und ist treibhausgasfrei. Das Netz hat nur geringe bis keine Wärmeverluste, teilweise sogar Wärmeerträge, weshalb die Leitungen keine aufwändigen Dämmungen benötigen. Sowohl im Winter als auch im Sommer sind die Wärmeversorgung und die Klimatisierung mit nur einem thermischen Netz gedeckt.
Bebauungsplan: Hendel+Partner
https://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.png00merkelhttps://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.pngmerkel2025-09-25 16:28:262025-09-25 16:36:44190 m unter der Erde…
Zur Verstärkung unseres interdisziplinären Teams aus den Bereichen Städtebau, Raum- und Umweltplanung, Landespflege, Landschaftsplanung am Bürostandort Wiesbaden suchen wir zum nächstmöglichen Eintrittszeitpunkt eine*n
angehende/n Stadtplaner/in für den Bereich Bauleitplanung/Städtebau
Zu Ihrem Aufgabengebiet zählen insbesondere
Vorbereitung von Projekten aus den Bereichen Städtebau und Bauleitplanung
Mitwirkung bei der Erstellung von Bebauungsplänen und FNP-Änderungen
Mitwirkung bei der Erstellung von Abwägungsdokumenten
Vorausgesetzt werden
Begonnene akademische Ausbildung (z.B. Stadtplanung, Raum- und Umweltplanung, Umweltwissenschaften)
Kenntnisse im Bau- und Planungsrecht (BauGB, BauNVO, PlanzeichenVO) wünschenswert
Elementare Softwarekenntnisse: MS Office, CAD
Softwarekenntnisse: BricsCAD, AutoCAD, GIS von Vorteil
Interesse an interdisziplinärer Teamarbeit
Gute Auffassungsgabe
Geboten werden
vielfältige, interessante und abwechslungsreiche Projekte in der Region und darüber hinaus
eine kollegiale Arbeitsatmosphäre
eine leistungsgerechte Vergütung
flexible Arbeitszeiten
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen, gerne per E-Mail, an folgende Adresse
Sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich jederzeit gerne telefonisch bei uns unter der Telefonnummer 0611 300123 oder schriftlich an die o.g. E-Mail-Adresse.
Tinyhouse-Siedlungen im Rheingau und in Rheinhessen möglich
Eine Tiny House-Siedlung für sanften und nachhaltigen Tourismus im Rheingau oder Rheinhessen könnte eine sehr interessante und attraktive Idee sein, vor allem, weil beide Regionen für ihre Weinbaukultur, ihre malerischen Landschaften und ihre historische Bedeutung bekannt sind. Hier sind einige Punkte, die du bei der Planung einer solchen Siedlung in Betracht ziehen könntest:
Lage und Natur
Rheingau: Diese Region ist für ihre Weinberge und das UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrheintal bekannt. Eine Siedlung könnte von den malerischen Ausblicken auf den Rhein profitieren und in die Weinbaukultur integriert werden.
Rheinhessen: Rheinhessen ist die größte Weinregion Deutschlands und bekannt für seine sanften Hügel, Weinberge und charmanten Dörfer. Auch hier könnten Tiny Houses gut in die Landschaft integriert werden und den Gästen ein einzigartiges Erlebnis bieten.
Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit
Tiny Houses bieten aufgrund ihrer geringen Größe und einfachen Bauweise viele Möglichkeiten für nachhaltiges Leben. Die Region ist bereits bekannt für ihre umweltbewusste Haltung, und eine Tiny House-Siedlung könnte diese Philosophie verstärken:
Verwendung von nachhaltigen Materialien
Solaranlagen oder andere erneuerbare Energien
Regenwassernutzung und kompostierbare Toiletten
Touristische Attraktivität
Weinproben und Weinwanderungen: In beiden Regionen gibt es zahlreiche Weingüter, die besichtigt und mit lokalen Weinen probiert werden können. Tiny Houses könnten als Basis für solche Erlebnisse dienen.
Rad- und Wanderwege: Der Rheingau und Rheinhessen bieten eine Vielzahl von Wander- und Radwegen entlang des Rheins und durch die Weinberge. Tiny Houses könnten den Gästen einen direkten Zugang zu diesen Aktivitäten ermöglichen.
Historische Sehenswürdigkeiten: Burgen, Schlösser und historische Städte (wie Bacharach im Rheingau oder Bingen in Rheinhessen) sind attraktive Ausflugsziele.
Zielgruppen
Weintouristen: Die Regionen sind stark auf den Weinbau fokussiert, was Weintouristen anzieht, die ein naturnahes Erlebnis suchen.
Nachhaltigkeitsbewusste Reisende: Immer mehr Menschen suchen nach umweltfreundlicheren Unterkunftsmöglichkeiten.
Abenteuer- und Naturfreunde: Viele Menschen möchten dem Trubel der Städte entkommen und ein minimalistisches Leben inmitten der Natur erleben.
Bau- und Genehmigungsfragen
Bauvorschriften: Die Region könnte strenge Bauvorschriften haben, insbesondere wenn es um den Natur- oder Denkmalschutz geht. Es wäre wichtig, mit den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um die richtigen Genehmigungen zu erhalten.
Verkehrsanbindung: Je nach Standort könnte der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch die Anbindung über Straßen eine Rolle spielen. Eine Tiny House-Siedlung könnte auch als Ziel für „Caravaning“ und Roadtrip-Liebhaber attraktiv sein.
Verbundene Dienstleistungen
Gastronomie: Eine kleine gastronomische Einrichtung oder ein Foodtruck, der lokale Produkte und Weine anbietet, könnte gut zu einer Tiny House-Siedlung passen.
Wellness-Optionen: Vielleicht könnten auch kleine Wellnessangebote (z.B. Saunen oder Outdoor-Badewannen) für die Gäste attraktiv sein.
Empfehlung:
Eine Tiny House-Siedlung im Rheingau oder Rheinhessen für Touristen hat viele Potenziale. Es wäre wichtig, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu verstehen, ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln und die richtigen Partner (z.B. Weingüter oder lokale Anbieter) zu integrieren. Die Region hat viel Charme und bietet zahlreiche Möglichkeiten für ein einzigartiges touristisches Angebot. Gerne ist das Planungsbüro Hendel+Partner bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien und Konzepten behilflich und steht jederzeit für ein beratendes Gespräch zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an…
https://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.png00merkelhttps://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.pngmerkel2025-07-24 13:57:572025-07-24 13:59:02Neue Wohnformen und Tourismus – auch bei uns?
Chancen und Risiken bei der sauberen Energiegewinnung
In Hessen und Rheinland-Pfalz gibt es spezifische Möglichkeiten für die Anwendung von Agri-Photovoltaik (Agri-PV), die sowohl auf den geografischen und klimatischen Gegebenheiten als auch auf den regionalen Fördermöglichkeiten und politischen Rahmenbedingungen basieren. Beide Bundesländer bieten etliche Optionen, die Agri-PV-Projekte unterstützen können, auch durch Förderprogramme und ein wachsendes Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und erneuerbaren Energien.
In Hessen und Rheinland-Pfalz gibt es spezifische Möglichkeiten für die Anwendung von Agri-Photovoltaik (Agri-PV), die sowohl auf den geografischen und klimatischen Gegebenheiten als auch auf den regionalen Fördermöglichkeiten und politischen Rahmenbedingungen basieren. Beide Bundesländer bieten eine Vielzahl von Optionen, die Agri-PV-Projekte unterstützen können, auch durch Förderprogramme und ein wachsendes Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und erneuerbaren Energien.
1. Hessen:
In Hessen gibt es verschiedene Ansätze und Initiativen, die Agri-PV betreffen können:
Ackerland-Agri-PV:
Beschreibung: In Hessen gibt es viele Ackerflächen, auf denen Agri-PV-Anlagen installiert werden können. Besonders geeignet sind Flächen, die eine gewisse Höhe der Solarmodule ermöglichen, ohne dass diese die landwirtschaftliche Nutzung behindern.
Mögliche Anbaukulturen: Getreide, Mais, Zuckerrüben, aber auch Sonderkulturen wie Gemüse oder Obst können unter den Modulen weiter kultiviert werden.
Vorteile:
Ackerflächen sind in Hessen weit verbreitet, was eine gute Grundlage für Agri-PV bietet.
Solarmodule bieten Schutz vor extremen Wetterbedingungen (z. B. Hitzewellen, Regen).
Einige Kulturen profitieren vom reduzierten Sonnenstrahleneinfall und der damit verbundenen Kühlung.
Weideflächen-Agri-PV:
Beschreibung: Auf Weideflächen, vor allem in den ländlicheren Gebieten Hessens (z.B. in Nord- und Osthessen), können Solarmodule installiert werden, die den Tieren genügend Platz zum Grasen lassen.
Vorteile:
Doppelte Nutzung von Weideflächen für Stromerzeugung und Viehhaltung.
Kein Konflikt mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Fläche.
Herausforderungen: Die Installation muss so gestaltet sein, dass die Tiere ungehindert weiden können, was zusätzliche Planung und Konstruktionen erfordert.
Fördermöglichkeiten in Hessen:
Hessen hat das Hessische Programm für Nachhaltige Landwirtschaft (HLN), welches auch Projekte zur Nutzung von erneuerbaren Energien in der Landwirtschaft fördert.
Zudem gibt es über das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) verschiedene Förderungen für landwirtschaftliche Innovationen, die Agri-PV-Technologien unterstützen können.
Klimafreundliche Landwirtschaft:
Das Hessische Klimaschutzgesetz fördert die Umsetzung von Projekten, die zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen, was auch Agri-PV-Projekte umfasst, da diese eine Kombination von erneuerbarer Energieproduktion und nachhaltiger Landwirtschaft darstellen.
2. Rheinland-Pfalz:
Auch Rheinland-Pfalz bietet viel Potenzial für Agri-PV-Anwendungen, insbesondere durch die vielfältige Landwirtschaft und die hohe Zahl von kleinen bis mittelgroßen landwirtschaftlichen Betrieben, die in dieses Modell investieren könnten.
Agri-PV auf Weinanbauflächen:
Beschreibung: Rheinland-Pfalz ist stark von Weinbau geprägt. Agri-PV könnte hier eine interessante Option darstellen, insbesondere auf Flächen, die weniger für den direkten Weinanbau geeignet sind, aber von der kühlen, schattigen Wirkung der Solarmodule profitieren könnten.
Vorteile:
Schattenspendende Solarmodule könnten vor allem für den Weinbau vorteilhaft sein, da sie die Pflanzen vor extremen Sommertemperaturen schützen.
Die Doppelnutzung von Land könnte die Rentabilität der Weinbauflächen erhöhen.
Herausforderungen: Die spezifische Anpassung der Solarmodule an die Bedürfnisse von Weinstöcken (Schattenwurf, Lichtdurchlässigkeit) stellt eine technische Herausforderung dar.
Agri-PV auf Ackerflächen:
Beschreibung: In der rheinhessischen Tiefebene, der Westpfalz oder im Westerwald gibt es zahlreiche Ackerflächen, die für Agri-PV-Anwendungen geeignet sind. Diese Regionen könnten besonders von der Kombination von landwirtschaftlicher Nutzung und erneuerbarer Energieproduktion profitieren.
Mögliche Anbaukulturen: Neben den klassischen Ackerfrüchten (Getreide, Mais) wären auch spezielle Kulturen wie Kartoffeln oder Hülsenfrüchte denkbar.
Vorteile:
Besonders durch den häufigeren Sonnenschein im südlichen Rheinland-Pfalz könnte Agri-PV hier einen hohen Ertrag an Solarstrom liefern, während gleichzeitig die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen erhalten bleibt.
Agri-PV auf Dächern von Stallgebäuden und Scheunen:
Beschreibung: In vielen ländlichen Gebieten von Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche landwirtschaftliche Gebäude wie Ställe und Scheunen, die für die Installation von PV-Anlagen geeignet sind.
Vorteile:
Flächensparend: Keine zusätzliche Bodennutzung notwendig.
Günstige Integration in bestehende Infrastruktur.
Energiebedarf: Landwirtschaftliche Betriebe können ihren eigenen Strombedarf decken.
Fördermöglichkeiten in Rheinland-Pfalz:
Rheinland-Pfalz hat das Programm zur Förderung von Agri-Photovoltaik und auch Initiativen im Rahmen des Förderprogramms zur Nutzung erneuerbarer Energien in der Landwirtschaft.
Der Innovationsfonds für erneuerbare Energien bietet Zuschüsse für innovative Projekte, die eine Kombination aus Agrarwirtschaft und erneuerbaren Energien vorsehen.
Projekte, die sowohl auf die Förderung von Photovoltaik als auch auf nachhaltige Landwirtschaft abzielen, können zudem von Programmen wie dem Energie- und Klimafonds Rheinland-Pfalz profitieren.
Gemeinsame Herausforderungen und Chancen in beiden Bundesländern:
Herausforderungen:
Hohe Anfangsinvestitionen: Die Integration von PV-Anlagen in die landwirtschaftliche Produktion erfordert hohe Investitionskosten, auch wenn langfristig Einsparungen durch selbst erzeugte Energie und höhere Erträge durch bessere Anbaubedingungen möglich sind.
Flächenverfügbarkeit: In vielen Regionen gibt es einen Wettbewerb um landwirtschaftliche Flächen, was die Realisierung von Agri-PV-Projekten auf Ackerflächen erschweren könnte.
Technische Anpassungen: Die Solarmodule müssen für den landwirtschaftlichen Kontext angepasst werden, z.B. hinsichtlich Höhe, Abstand und Flexibilität bei der Anordnung.
Chancen:
Kombination von Landwirtschaft und erneuerbarer Energieproduktion bietet ein großes Potenzial, um die Nachhaltigkeit und Rentabilität landwirtschaftlicher Betriebe zu steigern.
Schutz vor extremen Wetterbedingungen (z. B. Dürre, Hitzewellen) kann den landwirtschaftlichen Ertrag steigern.
Förderungen und Unterstützung durch Landesregierung und europäische Mittel machen den Einstieg in Agri-PV lukrativer.
Fazit:
Sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die Anwendung von Agri-Photovoltaik. Besonders vielversprechend sind die Nutzung von Ackerflächen, Weideflächen sowie Dächern von landwirtschaftlichen Gebäuden. Beide Bundesländer bieten spezifische Förderprogramme und schaffen durch ihre landwirtschaftliche Struktur ein gutes Umfeld für Agri-PV-Innovationen. Die Umsetzung erfordert jedoch eine gründliche Planung und technische Anpassungen, um die Vorteile für Landwirte und die Umwelt zu maximieren. In den meisten Fällen ist ein Bebauungsplan für die planungsrechtliche Sicherung vor der Realisierung erforderlich. Gerne beantwortet das Planungsbüro Hendel+Partner diesbezüglich Anfragen. Foto: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
https://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.png00merkelhttps://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.pngmerkel2025-04-29 14:22:452025-04-29 14:47:24Agri-Photovoltaik in Hessen und Rheinland-Pfalz
Ein Artikel aus der „Apotheken Umschau“ zu einem Thema, mit dem wir uns als Stadtplaner täglich auseinandersetzen…
Die Umwelt – ob in der Stadt oder auf dem Land – beeinflusst die Menschen, die dort leben. Und: „Der Wohnort hat auch einen indirekten Einfluss auf die Gesundheit, zum Beispiel darauf, wie viel ich mich bewege oder ob ich Zugang zu gesundem Essen habe“, sagt Prof. Dr. Christian Weidmann, Soziologe an der Hochschule Furtwangen. Stadt oder Land? Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ gibt Hilfe bei der Entscheidung.
Schadstoffe und Lärm: Motorisierter Verkehr sorgt für schlechte Luft und Lärm. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist dauerhafter Lärm durch Straßenverkehr von mehr als 52 Dezibel ungesund. Das entspricht etwa einem Gespräch in Zimmerlautstärke. Gleichzeitig hinterlässt motorisierter Verkehr in der Luft Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickoxide. Lärm und schlechte Luft sind aber nicht nur ein städtisches Thema. Laut Greenpeace ist die Feinstaubbelastung rund um große Ställe stark erhöht. Landwirtschaft kann zudem die Konzentration von Nitrat, Ammoniak und Phosphat im Grundwasser erhöhen und Trinkwasser ungesund machen.
Bewegung: Viel Grün vor der Tür gleich mehr Bewegung? Nicht unbedingt. „Der Alltag auf dem Land ist sehr autolastig“, sagt Soziologe Weidmann. „Darum bewegt man sich auf dem Land insgesamt weniger als in der Stadt“. Städte sind meist so geplant, dass aktive Bewegung, also Gehen oder Radfahren, möglich ist. Zudem gibt es in der Stadt ein großes Angebot an Sportkursen, dazu Parks mit Gratissportanlagen. Das Angebot für die Landbevölkerung sei zu gering, so Weidmann. Zwar gebe es viele Sportvereine, deren Angebote richteten sich jedoch kaum an ältere oder übergewichtige Menschen, die Bewegung besonders nötig hätten. Aber auch Jugendliche auf dem Land bewegen sich eher wenig: Sie verbringen mehr Zeit vor dem Bildschirm als junge Menschen in der Stadt.
Medizinische Versorgung: Während in Großstädten Hausarztpraxis oder Apotheke im Schnitt weniger als 500 Metern entfernt liegen, muss man in ländlichen Gemeinden durchschnittlich mehr als zwei Kilometer bis zur nächsten Praxis zurücklegen. Zur nächsten Apotheke sind es etwa in ostdeutschen Landgemeinden sogar mehr als vier Kilometer, so die „Apotheken Umschau“. Auch Kliniken, die etwa Spezialstationen für Schlaganfall-Betroffene haben, sind nicht für alle schnell erreichbar. Für fünf Millionen Deutsche dauert der Weg dorthin im Rettungswagen über 30 Minuten – im Notfall zu lang. Betroffen sind ländliche Regionen und kleinere Städte.
Sozialleben: Soziale Netze sind auf dem Land oft stärker als in der anonymen Großstadt. Doch häufig endet die Hilfe an der Türschwelle, echte Nähe kann also trotzdem fehlen. Gerade ältere alleinlebende Menschen fühlen sich einsam. In den Städten betrifft Einsamkeit laut Heike Köckler, Professorin für Sozialraum und Gesundheit, oft auch Jugendliche. Was nach Einschätzung von Köckler aber für die Stadt spricht: „Wer aktiv Kontakte knüpfen will, hat dort mehr Auswahl als in einem 500-Seelen-Dorf.“ Quelle: Wort & Bild Verlagsgruppe – Gesundheitsmeldungen (ots)
https://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.png00merkelhttps://www.hendelundpartner.de/wp-content/uploads/2021/02/Drucken-Logo-HendelPartner_2020_heller-ohne-Rahmen_CAD_VERKLEINERT_2000-2-495x400.pngmerkel2025-04-15 11:54:462025-04-15 11:54:47Stadt oder Land: Wo wir gesund leben können
In Rekordzeit zum Bebauungsplan
/in Allgemein /von merkelSolarpark für Schlangenbad-Obergladbach
Im Auftrag der ABO Energy GmbH & Co. KGaA hat Hendel+Partner den Bebauungsplan für einen Solarpark westlich des Ortsteils Obergladbach in der Gemeinde Schlangenbad auf die Beine gestellt. Damit ist der Weg frei für die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit Batteriespeicher mit etwa 20 Hektar Modulfläche innerhalb eines rund 30,7 Hektar großen Areals. Die Anlage soll auf einer erhöht gelegenen, bislang landwirtschaftlich genutzten Offenlandfläche entstehen und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energiegewinnung im ländlichen Raum leisten.
Das Bebauungsplanverfahren wurde nach weniger als einem Jahr zum Abschluss gebracht und umfasste auch die Änderung des Flächennutzungsplanes. Es kann also auch mal schnell gehen, wenn Kommune, Investoren, Behörden, Bürgerschaft und Planer an einem Strang ziehen.
Besonderer Wert wurde auf die Vereinbarkeit des Projekts mit den Belangen von Natur- und Landschaftsschutz gelegt. Im Rahmen der Bauleitplanung wurde daher gemäß § 2 und § 2a BauGB ein Umweltbericht erstellt. Dieser bewertet die voraussichtlichen Auswirkungen des Solarparks auf die Umwelt und legt Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und zum Ausgleich der Eingriffe fest. Die daraus resultierenden Festsetzungen wurden in den Bebauungsplan integriert und gewährleisten, dass das Projekt sowohl ökologischen als auch energiepolitischen Anforderungen in hohem Maße gerecht wird.
Wenn die Bevölkerung wächst…
/in Allgemein /von merkelErweiterung der Nahversorgung in Heidenrod-Kemel
Am südlichen Ortseingang von Kemel begleiten wir derzeit ein Bauleitplanverfahren zur Stärkung der lokalen Infrastruktur. Um den steigenden Bedarf an Nahversorgungsmöglichkeiten zu decken, erstellt Hendel+Partner parallel einen Bebauungsplan sowie die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans.
Das rund 1,24 ha große Areal, welches derzeit noch als Grünfläche genutzt wird, dient der städtebaulichen Arrondierung des südlichen Ortsrandes. Direkt an den bestehenden Rewe-Markt angrenzend, schafft das Verfahren die rechtlichen Voraussetzungen für ein Sondergebiet für den Einzelhandel. Dieses Vorhaben ist eine direkte Reaktion auf den Bevölkerungszuwachs in Kemel, der vor allem aus dem ebenfalls von Hendel+Partner geplanten Wohngebiet „Kemel-Süd“ resultiert.
Das Planungskonzept
Ziel der Planung ist es, ein funktionales und optisch ansprechendes Versorgungszentrum zu schaffen, das sich harmonisch in das Ortsbild einfügt.
Vorgesehen sind:
Mit dieser Planung wird ein attraktiver Ortseingang für Kemel vorbereitet und die langfristige Nahversorgung der wachsenden Bevölkerung gesichert.
Neues Wohnquartier
/in Allgemein /von merkelIm Heidenroder Ortsteil Laufenselden entsteht Wohnraum…
In Laufenselden, dem einwohnerstärksten Ortsteil der Gemeinde Heidenrod, begleitet Hendel+Partner aktuell ein Bauleitplanverfahren zur Schaffung von neuem Wohnraum. Das Projekt umfasst die parallele Erstellung eines Bebauungsplans sowie die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans.
Das rund 2,6 ha große Areal schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung am nördlichen Ortsrand Laufenseldens und leistet einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Wohnbedarfs in der Region.
Das Planungskonzept
Das neue Baugebiet ist primär für die Realisierung von ca. 31 Baugrundstücken konzipiert. Ziel ist eine moderne, familienfreundliche Wohnbebauung, die sich in die Umgebung einfügt.
Vorgesehen sind:
Bebauungsplan und Änderung des Flächenutzungsplanes: Planungsbüro Hendel+Partner
Wichtige Weichenstellung
/in Allgemein /von merkelFür das Baugebiet OPPENHEIMER WEG – 2. Bauabschnitt in Uelversheim wurde endlich der finale Beschluss gefasst!
Bebauungsplan Südlich Oppenheimer Weg – 2. BA: Hendel+Partner
Wo und was geplant ist
Nutzung und Struktur
Laut Planungsentwurf sind vorgesehen: Baugrundstücke für Einfamilienhäuser
Die Gesamtfläche, die im ursprünglichen Entwurf angegeben war, umfasst ca. 1,4 ha. Von dieser Fläche entfallen ca. 6.382 m² auf die Baugrundstücke für Einfamilienhäuser.
Herausforderungen & Planungskriterien
Im Planungsprozess waren insbesondere drei Aspekte von Bedeutung:
Chronologie des Planverfahrens
Bedeutung für Uelversheim
Bebauungsplan und Erschließungsplanung: Hendel+Partner
Schau mal…
/in Allgemein /von merkelNatur-Schau-Garten in Hohenstein-Breithardt. Der etwas andere Bebauungsplan.
Foto © Matthias Merkel
Wir von Hendel+Partner lieben ja Herausforderungen und spezielle Aufgabenstellungen. Der Naturschaugarten in Breithardt gehört unbedingt dazu. Es handelt sich um eine bereits bestehende Anlage, für die im nachhinein Planungsrecht über einen Bebauungsplan geschaffen werden soll.
Der Naturschaugarten „Im Gründche“ ist ein gemeinnütziges Naturprojekt in Hohenstein-Breithardt. Initiatoren sind drei engagierte Personen: Nico Böttcher, Marc Rabenstein und Robin Jenner.
Ziel & Konzept
Gestaltung & Biodiversität
Bildung & Soziales
Auszeichnungen & Förderung
Aktueller Stand & Herausforderungen
Foto © Matthias Merkel
190 m unter der Erde…
/in Allgemein /von merkelBohrungen für Kalte Nahwärme im Baugebiet Kemel-Süd haben begonnen
Baugebiet Kemel-Süd, ©Christian Sell (CopterCam AG)
Wärmeversorgung und Kühlung
Im Rahmen der Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Kemel-Süd im Heidenroder Ortsteil Kemel werden im Herbst 2025 58 Löcher mit einer Tiefe von jeweils 190 m gebohrt, um die erfoderlichen Erdsonden einzubringen. Diese dienen als Basis für die Wärmeversorgung der beiden ersten Abschnitte des Baugebiets. Aber auch für die Kühlung der Gebäude bei heißen Temperaturen.
Ein kaltes Nahwärmesystem nutzt Erdsondenfelder als Wärmequelle. Durch die Erdsonden, die bis zu 200 Meter in die Tiefe reichen, strömt eine Flüssigkeit. Die Erdwärme erwärmt sie auf acht bis zwölf Grad Celsius. Über ein sogenanntes „kaltes Nahwärmenetz“ gelangt die erwärmte Flüssigkeit in die Häuser. Dort hebt eine Wärmepumpe die dargebotene Wärme auf ein nutzbares Temperaturniveau.
Ökologisch
Die kalte Nahwärmeversorgung ist energieeffizient und umweltschonend. Sie kann mit erneuerbaren Energien betrieben werden und ist treibhausgasfrei. Das Netz hat nur geringe bis keine Wärmeverluste, teilweise sogar Wärmeerträge, weshalb die Leitungen keine aufwändigen Dämmungen benötigen. Sowohl im Winter als auch im Sommer sind die Wärmeversorgung und die Klimatisierung mit nur einem thermischen Netz gedeckt.
Bebauungsplan: Hendel+Partner
Werkstudent/in (m/w/d) – Stadtplanung – GEFUNDEN!!!
/in Allgemein /von merkelZur Verstärkung unseres interdisziplinären Teams aus den Bereichen Städtebau, Raum- und Umweltplanung, Landespflege, Landschaftsplanung am Bürostandort Wiesbaden suchen wir zum nächstmöglichen Eintrittszeitpunkt eine*n
angehende/n Stadtplaner/in für den Bereich Bauleitplanung/Städtebau
Zu Ihrem Aufgabengebiet zählen insbesondere
Vorausgesetzt werden
Geboten werden
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen, gerne per E-Mail, an folgende Adresse
Planungsbüro Hendel+Partner
Matthias Merkel
Friedrich-Bergius-Str. 9
65203 Wiesbaden
post@hendelundpartner.de
Sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich jederzeit gerne telefonisch bei uns unter der Telefonnummer 0611 300123 oder schriftlich an die o.g. E-Mail-Adresse.
Neue Wohnformen und Tourismus – auch bei uns?
/in Allgemein /von merkelTinyhouse-Siedlungen im Rheingau und in Rheinhessen möglich
Eine Tiny House-Siedlung für sanften und nachhaltigen Tourismus im Rheingau oder Rheinhessen könnte eine sehr interessante und attraktive Idee sein, vor allem, weil beide Regionen für ihre Weinbaukultur, ihre malerischen Landschaften und ihre historische Bedeutung bekannt sind. Hier sind einige Punkte, die du bei der Planung einer solchen Siedlung in Betracht ziehen könntest:
Lage und Natur
Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit
Tiny Houses bieten aufgrund ihrer geringen Größe und einfachen Bauweise viele Möglichkeiten für nachhaltiges Leben. Die Region ist bereits bekannt für ihre umweltbewusste Haltung, und eine Tiny House-Siedlung könnte diese Philosophie verstärken:
Touristische Attraktivität
Zielgruppen
Bau- und Genehmigungsfragen
Verbundene Dienstleistungen
Empfehlung:
Eine Tiny House-Siedlung im Rheingau oder Rheinhessen für Touristen hat viele Potenziale. Es wäre wichtig, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu verstehen, ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln und die richtigen Partner (z.B. Weingüter oder lokale Anbieter) zu integrieren. Die Region hat viel Charme und bietet zahlreiche Möglichkeiten für ein einzigartiges touristisches Angebot. Gerne ist das Planungsbüro Hendel+Partner bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien und Konzepten behilflich und steht jederzeit für ein beratendes Gespräch zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an…
Agri-Photovoltaik in Hessen und Rheinland-Pfalz
/in Allgemein /von merkelChancen und Risiken bei der sauberen Energiegewinnung
In Hessen und Rheinland-Pfalz gibt es spezifische Möglichkeiten für die Anwendung von Agri-Photovoltaik (Agri-PV), die sowohl auf den geografischen und klimatischen Gegebenheiten als auch auf den regionalen Fördermöglichkeiten und politischen Rahmenbedingungen basieren. Beide Bundesländer bieten etliche Optionen, die Agri-PV-Projekte unterstützen können, auch durch Förderprogramme und ein wachsendes Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und erneuerbaren Energien.
In Hessen und Rheinland-Pfalz gibt es spezifische Möglichkeiten für die Anwendung von Agri-Photovoltaik (Agri-PV), die sowohl auf den geografischen und klimatischen Gegebenheiten als auch auf den regionalen Fördermöglichkeiten und politischen Rahmenbedingungen basieren. Beide Bundesländer bieten eine Vielzahl von Optionen, die Agri-PV-Projekte unterstützen können, auch durch Förderprogramme und ein wachsendes Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und erneuerbaren Energien.
1. Hessen:
In Hessen gibt es verschiedene Ansätze und Initiativen, die Agri-PV betreffen können:
Ackerland-Agri-PV:
Weideflächen-Agri-PV:
Fördermöglichkeiten in Hessen:
Klimafreundliche Landwirtschaft:
2. Rheinland-Pfalz:
Auch Rheinland-Pfalz bietet viel Potenzial für Agri-PV-Anwendungen, insbesondere durch die vielfältige Landwirtschaft und die hohe Zahl von kleinen bis mittelgroßen landwirtschaftlichen Betrieben, die in dieses Modell investieren könnten.
Agri-PV auf Weinanbauflächen:
Agri-PV auf Ackerflächen:
Agri-PV auf Dächern von Stallgebäuden und Scheunen:
Fördermöglichkeiten in Rheinland-Pfalz:
Gemeinsame Herausforderungen und Chancen in beiden Bundesländern:
Herausforderungen:
Chancen:
Fazit:
Sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die Anwendung von Agri-Photovoltaik. Besonders vielversprechend sind die Nutzung von Ackerflächen, Weideflächen sowie Dächern von landwirtschaftlichen Gebäuden. Beide Bundesländer bieten spezifische Förderprogramme und schaffen durch ihre landwirtschaftliche Struktur ein gutes Umfeld für Agri-PV-Innovationen. Die Umsetzung erfordert jedoch eine gründliche Planung und technische Anpassungen, um die Vorteile für Landwirte und die Umwelt zu maximieren. In den meisten Fällen ist ein Bebauungsplan für die planungsrechtliche Sicherung vor der Realisierung erforderlich. Gerne beantwortet das Planungsbüro Hendel+Partner diesbezüglich Anfragen. Foto: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Stadt oder Land: Wo wir gesund leben können
/in Allgemein /von merkelEin Artikel aus der „Apotheken Umschau“ zu einem Thema, mit dem wir uns als Stadtplaner täglich auseinandersetzen…
Die Umwelt – ob in der Stadt oder auf dem Land – beeinflusst die Menschen, die dort leben. Und: „Der Wohnort hat auch einen indirekten Einfluss auf die Gesundheit, zum Beispiel darauf, wie viel ich mich bewege oder ob ich Zugang zu gesundem Essen habe“, sagt Prof. Dr. Christian Weidmann, Soziologe an der Hochschule Furtwangen. Stadt oder Land? Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ gibt Hilfe bei der Entscheidung.